Diagnostische Kriterien der Multiplen Sklerose - Aktuelle Aspekte
Uwe Klaus Zettl, Eilhard Mix, Hans-Peter Hartung · psychoneuro · 2004 · Heft 07 · S. 370-374
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die Diagnosestellung Multiple Sklerose (MS) haben sich die 2001 von der Arbeitsgruppe um McDonald aufgestellten Kriterien weitgehend durchgesetzt und die historischen „Konsensusprotokolle” von Schumacher und Mitarbeiter sowie Poser und Mitarbeiter abgelöst. Sie beruhen auf der klinisch und/oder paraklinisch festgestellten räumlichen und zeitlichen Dissemination der Krankheitsherde. Durch die vorrangige Einbeziehung der MRT-Befunde (Barkhof-Kriterien) werden auch klinisch stumme Läsionen mit hoher Sensitivität und ausreichender Spezifität erfasst. Außerdem berücksichtigen die neuen Kritierien…