Talgdrüsentumoren als Markerläsionen des Muir-Torre-Syndroms
U Henke, F Ziper, M Wolter, R Kaufmann, K Spieth · Aktuelle Dermatologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Muir-Torre-Syndrom (MTS) ist eine seltene Genodermatose, die durch das Auftreten von benignen und malignen sebozytären Neubildungen und häufig multiplen viszeralen Malignomen gekennzeichnet ist. Neben dem Talgdrüsenadenom stellen das Talgdrüsenkarzinom, das Talgdrüsenepitheliom (Sebazeom) und das Basaliom mit Talgdrüsendifferenzierung charakteristische Hautveränderungen dar. Bei den viszeralen Malignomen handelt es sich meistens um Karzinome des Gastrointestinaltrakts, dabei in erster Linie um kolorektale Tumore, am zweithäufigsten sind Neoplasien des Urogenitaltrakts. Wir berichten über eine 59jährige Patie…