Immunkompetenz nach akuter zerebraler und kardialer Ischämie – eine longitudinale Verlaufsuntersuchung
KG Häusler, W Schmidt, F Föhring, T Helms, GJ Jungehülsing, CH Nolte, C Günther, B Müller, C Höflich, C Melzer, HD Volk, A Villringer · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Inzidenz komplizierender Infektionen ist nach akuter zerebraler Ischämie wesentlich höher als nach einem Herzinfarkt. Die dieser Infektanfälligkeit zugrundeliegende Immundepression ist bisher jedoch nur in Umrissen charakterisiert. Fragestellung: Welchen spezifischen Veränderungen unterliegt die zelluläre Immunkompetenz nach akuter zerebraler Ischämie? Welche Analogien und Unterschiede bestehen zur kardialen Ischämie? Studiendesign: In die prospektiv angelegte klinische Studie wurden 40 Schlaganfallpatienten und 20 Herzinfarktpatienten eingeschlossen. Innerhalb von 24 Stunden, sowie 72 Stunden u…