Ungewöhnlich häufiges Rezidivieren einer Mollaret-Meningitis
AM Schleyer, CJ Bux, A Wiborg, N Breitinger, B Widder · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: 1944 beschrieb Pierre Mollaret erstmals eine gutartige rezidivierende aseptische Meningitis, die aus sich selbst limitierenden Attacken mit Fieber, Kopfschmerzen, Meningismus und häufig auch Rücken- und Muskelschmerzen besteht. Die Episoden dauern typischerweise 2 bis 5 Tage, treten in Intervallen von Wochen bis Jahren auf und remittieren spontan und ohne Residuen. Liquoranalytisch ist eine Pleozytose, Schrankenstörung und teils eine Erniedrigung des Glucosegehalts erkennbar. Fallbericht: Wir berichten über einen 57-jährigen, zunächst an lumbalen, später holocephalen Schmerzen leidenden Patienten, d…