CareLit Fachartikel
Zur Abgrenzung von Untreue und Betrug gegenüber Krankenkasse und Apotheker beim Bezug kassenärztlich verordneter, aber nicht notwendiger Medikamente BGH, Beschluss vom 25. Novembe…
Schade, H. · Apotheke & Recht, Frankfurt · 2004 · Heft 3 · S. 26 bis 29
Dokument
80207
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Angeklagte N. musste sich seit 1996 aufgrund seines Gesundheitszustandes vorwiegend parenteral ernähren. Die Kosten der Infusionen trug die gesetzliche Krankenkasse. Die Kalorienmengen verordnete ihm sein Hausarzt, der Mitangeklagte Dr. Sch. Im Tatzeitraum verlangte der Angeklate N., das Dr. Sch. ihm zunächst das Doppelte und später das Dreifache der täglichen Kalorienbedarfsmenge verschrieb. In den abgeurteilten Fällen verordnete der Angeklagte Dr. Sch. diese Übermengen an Infusionslösungen, ohne dass dafür eine entsprechende ärztliche Indikation vorlag.
Schlagworte
KRANKENKASSE
APOTHEKER
ARZNEIMITTEL
KOSTEN
UNTERNEHMEN
URTEIL
ZIEL
BETRUG
ERLASS
ZEIT
SICHERHEIT
INDUSTRIE
BEVÖLKERUNG
LITERATUR
GESUNDHEIT
RISIKO