Ketamin beim Schädel-Hirn-Trauma
S. Schätti, C. A. Pfister, J. Piek · Der Notarzt · 2005 · Heft 05 · S. 165-168
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über einen polytraumatisierten, hypovolämen Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma berichtet, der nach Volumengabe und Therapie mit Ketamin hämodynamisch stabilisiert werden konnte. Ketamin nimmt seit den 70er-Jahren in der notfallmedizinischen Schmerztherapie einen hohen Stellenwert ein. Durch seine sympathikotone Eigenschaft wirkt es der Kardiodepression anderer Einleitungsmedikamente entgegen. Für die Prognose des Schädel-Hirn-Traumas ist das Verhindern von Hypoxämie, Hypotonie und Hyperkapnie entscheidend. Entgegen der Meinung in einigen Lehrbüchern ist Ketamin beim Schädel-Hirn-Trauma nic…