CareLit Fachartikel

Untypisches Marcus-Gunn-Phänomen

C Müller, S Mennel, P Kroll · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 10

Dokument
802134
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Autor:innen
C Müller, S Mennel, P Kroll
Ausgabe
Heft 10 / 2004
Seiten
–
Erschienen: 2004-10-14 00:00:00
ISSN
0023-2165

Zusammenfassung

Bei einem Marcus-Gunn-Phänomen besteht eine kongenitale Ptosis eines Auges, an welchem durch Stimulation des ipsilateralen M. pterygoideus (z.B Schlucken, Saugen, Kauen) eine Lidretraktion zu beobachten ist. Ursächlich hierfür ist eine kongenitale Fehlinnervation, wodurch eine Kopplung zwischen Kaumuskulatur und Levatormuskel zustande kommt. In unserem Fall handelt es sich um einen 6 Monate alten Jungen mit ipsilateraler Retraktion des Oberlides ohne bestehende Ptosis bei Stimulation des M. pterygoideus. Nach unserem Wissenstand gibt es bisher erst zwei Beschreibungen dieser Marcus-Gunn-Variation.

Schlagworte

Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde