Komorbidität zwischen kardiovaskulären Erkrankungen und Depressionen
M. W. Agelink, B. Baumann, D. Sanner, I. Kavuk, M. Mueck-Weymann · psychoneuro · 2004 · Heft 10 · S. 541-547
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Etwa 20-25 % aller Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden gleichzeitig an Depressionen. Depressive Erkrankungen erhöhen das kardiovaskuläre Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko. Vieles spricht für eine multikausale Interaktion zwischen depressiven und kardiovaskulären Erkrankungen; neben genetischen Faktoren werden endokrine, neurokardiologische, metabolische und behaviorale Faktoren diskutiert. Obwohl Depressionen überzufällig häufig ältere und multimorbide Patienten betreffen, werden sie in der klinischen Praxis nur bei etwa der Hälfte dieser Patienten korrekt diagnostiziert, und selbst…