Orthodontische Behandlung der skelettalen Klasse-III-Malokklusion in Verbindung mit mandibulärer Laterodeviation
S. Akimoto, M. Kubota, A. Matsumoto, S. Sato · Informationen aus Orthodontie & Kieferorthopädie · 2005 · Heft 02 · S. 126-135
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der skelettal bedingte verkehrte Überbiss (Progenie bzw. Retromaxillie) wird in Verbindung mit einer Unterkieferseitabweichung oftmals als orthognath-chirurgische Indikation angesehen. Bisher wurde die posteriore Diskrepanz (Engstand distal der ersten Molaren) nicht als Entstehungsursache der Unterkieferseitabweichung berücksichtigt. Anhand zweier dokumentierter Patientenbeispiele wird dargestellt, dass die mandibuläre Lateraldeviation (MLD) über Vorkontakte der posterioren Diskrepanz entstehen kann und dass eine rein orthodontische Behandlung des posterioren Engstands einerseits die MLD und ande…