Der Kinderwunsch und die Geschlechtsrollenorientierung von Schülerinnen und Studentinnen mit gestörtem Essverhalten
K Aschenbrenner, F Aschenbrenner, BM Strauß · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Patienten mit Bulimie favorisieren häufig Weiblichkeit, Frauen mit Anorexie richten sich eher gegen eine reife Femininität. Klinisch erkrankte Essgestörte versprechen sich weniger emotionale Stabilisierung und mehr Einschränkungen von Kindern. Die Untersuchung von subklinisch Essgestörten bietet den Vorteil, dass die Sekundäreffekte einer chronischen Erkrankung (Amenorrhoe) fehlen. Stichprobe u. Methodik: Von 736 Jugendlichen wurden 124 weibliche Probanden mit einem gestörten Essverhalten (EAT>=10) identifiziert. Die Ausprägung des Kinderwunsches (KW), die psychologischen Motive für den KW (LEK/ L…