Zur Frage angemessener Grenzwerte für die HADS-D – Die HADS-D als Screeningverfahren für psychische Belastung und psychische Komorbiditäten bei stationär behandelten Tumorpatienten
O Krauß, A Hinz, R Schwarz · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielstellung: Die deutsche Version der Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS-D) wird oft als psychoonkologisches Screeninginstrument eingesetzt. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, für welche psychischen Begleiterkrankungen bei stationär behandelten Tumorpatienten die HADS-D zum Screening geeignet ist und welche HADS-Grenzwerte zum Screening bei verschiedenen Krankheits- und Behandlungsbedingungen angemessen sind. Untersuchungsdesign/Methodik: ROC-Kurven und Sensitivitäts-/Spezifitäts-Verhältnisse der HADS-D wurden bei verschiedenen SKID-Diagnosen nach Geschlechts- und Altersgruppen getrennt analy…