CareLit Fachartikel

Therapeutische Apherese als erfolgreiches Behandlungskonzept einer Alloimmunisierung in der Schwangerschaft am Beispiel von maternalen Anti-Kell- und Anti-Duffy-Antikörpern

Philipp Guttenberg, Franz Heigl, Reinhard Hettich, Gisela Brand, Stefanie Taenzel, Sebastian Zenk, Ricardo Felberbaum, Eva Zahn, Alexander G. Puhl · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2021 · Heft 03 · S. 270-278

Dokument
802901
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
Philipp Guttenberg, Franz Heigl, Reinhard Hettich, Gisela Brand, Stefanie Taenzel, Sebastian Zenk, Ricardo Felberbaum, Eva Zahn, Alexander G. Puhl
Ausgabe
Heft 03 / 2021
Jahrgang 81
Seiten
270-278
Erschienen: 2021-03-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Maternale Anti-Kell-Antikörper (Kell-AK) und Anti-Duffy-Antikörper (Duffy-AK) sind äußerst selten, können jedoch schwere fetale hämolytische Anämien verursachen. Nur etwa 3% aller positiven Antikörper-Suchtests lassen sich auf Kell-AK und Duffy-AK zurückführen. Die Behandlung hoher maternaler AK-Titer erfordert bereits in der Frühschwangerschaft ein intensives Überwachungs- und Therapieregime. Am Beispiel zweier Schwangerschaften wird gezeigt, wie die therapeutische Apherese (TA) als erfolgreiches Therapieregime bei der Alloimmunisierung mit Kell- und Duffy-AK etabliert werden konnte.

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde