Neuronale Oszillationen als elektrophysiologischer Marker für Defizite der kognitiven Kontrolle bei psychischen Erkrankungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2021 · Heft 01/02 · S. 13-26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNGKognitive Kontrollprozesse sind wichtig, um eine Vielzahl an Alltagssituationen erfolgreich zu bewältigen. Bei psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Depression wurden Defizite in diesen Kontrollfunktionen beschrieben, wobei das kognitive Syndrom bei Depression in der klinischen Praxis häufig weniger Beachtung findet. In den vergangenen Jahren wurde den neuronalen Oszillationen als Korrelat für kognitive Kontrollleistungen vermehrt Aufmerksamkeit gewidmet und deren Veränderungen bei psychischen Erkrankungen untersucht. Die oszillatorische elektrische Hirnaktivität, also rhythmische Veränd…