Vena giacomini – so klein und unscheinbar?
Eva Maria Valesky, Erika Mendoza, Erich Brenner · Phlebologie · 2021 · Heft 01 · S. 51-58
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungIn Giacominis Erstbeschreibung (1873) wurde über eine Vene berichtet, die über die Fossa poplitea zum dorsalen Oberschenkel (ohne in die V. poplitea einzumünden) weiter nach medial zieht, um in die V. saphena magna zu münden. Seither wurden zahlreiche weitere Mündungstypen (auch mit Einmündung in die V. poplitea) publiziert. Im klinischen Alltag erfährt diese Vene hingegen nur wenig Beachtung. Die Wahrscheinlichkeit, eine Insuffizienz der V. giacomini nachzuweisen, ist v. a. bei simultanem Vorliegen einer insuffizienten V. saphena parva um das knapp 12-Fache erhöht. Man unterscheidet 2 Refluxtypen…