Osteoporose bei Störungen des Endokriniums
H. W. Minne, M. Pfeifer, B. Begerow, Ch. Hinz · Notfall & Hausarztmedizin (Notfallmedizin) · 2004 · Heft 02 · S. 71-74
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einigen Formen der sekundären Osteoporose scheinen Besonderheiten des Endokriniums im Vordergrund zu stehen. So gehört die Osteoporose fast schon zu den klassischen Symptomen eines endogenen Hypercortisolismus. Frauen zwischen 45 und 55 Jahren erleben teilweise die Entwicklung einer Osteoporose als Folge der Ovarialinsuffizienz. Als weitere Ursache gilt Vitamin-D-Mangel, der bei niedrig normalem Serumcalciumspiegel einen sekundären Hypoparathyreoidismus erzeugt. Endokrinologisch beschreibbare Mechanismen sind auch bei der Mehrzahl der malignomassoziierten Destruktionen involviert. Die therape…