Letal verlaufende Sepsis und Multiorganversagen nach akzidenteller Urin-Injektion bei einer drogenabhängigen Patientin
F Eyer, R Pfab, T Zilker · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2005 · Heft 20 · S. 1258-1260
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Eine 33-jährige drogenabhängige Patientin hatte sich akzidentell Urin injiziert, den sie im Kühlschrank für eine Drogenfreiheitskontrolle aufbewahrte und mit Methadon verwechselte. Kurze Zeit nach Injektion entwickelte die Patientin Schüttelfrost, bei Aufnahme war sie desorientiert, der Blutdruck lag bei 90/60mmHg, der Puls bei 120/min und die Temperatur bei 40 °C. Der restliche Untersuchungsbefund war unauffällig. UNTERSUCHUNGEN: Das Labor zeigte neben Zeichen der Verbrauchskoagulopathie auch eine Leukopenie. In der Blutkultur konnten E.coli sowie Klebsiella pneum…