Die Morphologie der Vorhöfe im Vier-Kammer-Blick ermöglicht eine Seitenzuordnung bei fetalen Heterotaxiesyndromen
C Berg, A Geipel, M Hansmann, U Gembruch · Zentralblatt für Gynäkologie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die Spiegelbild-Morphologie der Vorhöfe bei fetalen Heterotaxiesyndromen ist in Autopsie-Studien gut belegt und stellt ein entscheidendes Kriterium zur Unterscheidung zwischen Rechts-Isomerismus und Links-Isomerismus dar. Es sollte überprüft werden, ob diese Unterscheidung auch in vivo, mittels fetaler Echokardiographie möglich ist und somit die pränatale Seitenzuordnung in Rechts- und Links-Isomerismus erleichtert. Methoden: Video Aufzeichnungen und Standbilder von 25 pränatal diagnostizierten Heterotaxiesyndromen wurden retrospektiv ausgewertet. Ergebnisse: Zwei unterschiedliche Vorhofmorphologien…