Malignes Neuroleptisches Syndrom
M Wilhelm, C Wieg · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Maligne Neuroleptische Syndrom (MNS) stellt bei Kindern eine seltene, aber äußerst bedrohliche Komplikation einer Therapie mit Neuroleptika dar. Es ist in seinem Bild der malignen Hyperthermie ähnlich, geprägt von eine Rhabdomyolyse, Fieber und einer Multiorganbeteiligung. Neuroleptika sind plazentagängig und können somit auch in den fetalen Organismus gelangen. Fallbeschreibungen: Pat 1) 7 j. behinderter Junge mit Tetraparese und Epilepsie (ehm. Zwillings FG 30 SSW-GA, i.U Schädigung nach feto-fetaler Transfusion). Am Tag vor Aufnahme Infekt der oberen Luftwege, einmalige Gabe von 25mg Thioridaz…