Patient mit schwerer Hyperkaliämie - ein Notfall nach RALES
J Nürnberger, A Daul, T Philipp · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2005 · Heft 36 · S. 2008-2011
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Ein 59-jähriger Patient wurde wegen einer psychiatrischen Erkrankung in die Notaufnahme gebracht. Der Patient nahm wegen einer arteriellen Hypertonie mit Herzinsuffizienz ein Kombinationspräparat bestehend aus 5 mg Ramipril und 12,5 mg Hydrochlorothiazid, zusätzlich Spironolacton in einer Dosis von 25 mg. Eine Prostataerkrankung war seit 2 Monaten bekannt. UNTERSUCHUNGEN: In der Labordiagnostik zeigte sich eine schwere Hyperkaliämie 9,3 mmol/l sowie ein Anstieg der Retentionswerte (Kreatinin bei 24,3 mg/dl, Harnstoff-N bei 349,0 mg/dl). Das EKG ließ eine Bradykardi…