Transkranielle Magnetstimulation bei multipler Sklerose
P. Jung, U. Ziemann · Klinische Neurophysiologie · 2005 · Heft 04 · S. 155-160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den aktuellen diagnostischen Kriterien der multiplen Sklerose (MS) finden Messparameter der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) keine Berücksichtigung mehr. Dies beruht primär auf der Tatsache einer deutlich geringeren Identifikation subklinischer und räumlich disseminierter zerebraler Läsionen durch TMS und andere evozierte Potenziale (EP) im Vergleich zur konventionellen Magnetresonanztomographie (MRT). Motorisch evozierte Potenziale (MEP) liefern jedoch andere Informationen als die MRT. Sie können gegebenenfalls den demyelinisierenden Charakter einer Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichk…