Die angiofollikuläre Lymphadenopathie Castleman
B. Kardziev, B. Hotzel, M. Jachmann · Pneumologie · 2006 · Heft 04 · S. 229-234
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Morbus Castleman, bekannt auch als angiofollikuläre Lymphknotenhyperplasie, ist eine seltene Erkrankung. Er manifestiert sich mit einer pathologischen Proliferation von B-Lymphozyten und Plasmazellen in den Lymphorganen. Die Krankheit ist erstmals als pathologische Einheit 1954 und als eigenständiges Krankheitsbild 1956 von Castleman u. Mitarb. beschrieben worden. Der Morbus Castleman ist durch eine Lymphknotenhyperplasie, Gefäßproliferation und Endothelhyperplasie gekennzeichnet. Histologisch werden eine hyalin-vaskuläre und eine Plasmazellvariante unterschieden. Der hyalin-vaskuläre Typ (90…