Kapselendoskopie bei Patienten mit refraktärer Sprue
SKF Daum, U Wahnschaffe, R Glasenapp, R Ipszynski, M Zeitz, S Faiss · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einführung: Der Verlust von T-Zellantigenen, die Klonalität des T-Zellrezeptor-Gens und ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines intestinalen T-Zelllymphoms kennzeichnen die refraktäre Sprue (RS) II im Gegensatz zur RS I. Die frühe Erkennung von Ulzerationen oder Tumoren, die auf eine Transformation in ein T-Zelllymphom oder eine ulzerierende Jejunitis hinweisen, kann von prognostischer Bedeutung sein. Daher verglichen wir die Detektionsrate von pathologischen Befunden der Kapselendoskopie (KE) mit herkömmlichen Techniken (Endoskopie, Schnittbildverfahren) bei Patienten mit RS. Methoden: Die KE-Daten von 13…