Persistierende Tumorzellen (PTZ) im Knochenmark von Brustkrebspatientinnen als Surrogatmarker für ein erhöhtes Rezidivrisiko in der onkologischen Nachsorge – Resultate einer europ…
W Janni, B Naume, B Rack, B Gerber, S Braun, K Friese · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Eine aktuelle Pool-Analyse (n=4.703, NEJM 2005, in print) hat die unabhängige prognostische Relevanz disseminierter Tumorzellen im Knochenmark (KM) zum Zeitpunkt der Primärdiagnose eines Mammakarzinoms etabliert. Die vorliegende gemeinsame Auswertung zweier europäischen Studien untersuchte die Frage, ob die Untersuchung des KM im Rahmen der onkologischen Nachsorge eine Einschätzung des individuellen Rezidivrisikos nach Abschluss der Primärtherapie ermöglicht. Material und Methoden: An den Universitätskliniken München (n=228) und Oslo (n=356) wurde nach median 38,6 Monaten rezidivfreier Nachsorge (St…