Nicht-Steroidale-Anti-Rheumatika (NSAR) bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen
H.-J. Bergerhausen, M. Igelmann · Notfall & Hausarztmedizin (Notfallmedizin) · 2005 · Heft 09 · S. 391-395
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die NSAR sind essentielle Medikamente in der kurz- und mittelfristigen Behandlung von entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Auf ihre entzündungshemmende Wirkung, die Reduktion der Prostaglandinsynthese, kann nicht verzichtet werden. Mit entsprechender Dosisanpassung sind die NSAR vom Säuglingsalter an bis zum Senium einsetzbar. Bei einer länger dauernden Therapie sind die speziellen Risiken dieser Medikamente wie Magen-Darmschädigung und die kardiovaskulären Komplikationen besonders zu beachten. Die Nebenwirkungen lassen sich aber durch eine geschickte Auswahl der Präparate (bezüglich Selektivi…