Gibt es eine relative Kontraindikation beim Keratokonus gegen eine tief lamellierende Keratoplastik?
L Troeber, U Löw, K Kohlhof, C Kienecker, KW Ruprecht, K Hille · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Keratokonus führt beim Fortschreiten der Erkrankung zu einer Verdünnung des Hornhautstromas und zur Narbenbildung der zentralen Hornhaut. Bei gegebener Indikation kann eine penetrierende oder alternativ bei intaktem Endothel eine tief lamellierende Keratoplastik durchgeführt werden. Es stellt sich die Frage, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Endothelzelldichte (EZ) und den verschiedenen Stadien des Keratokonus besteht und damit eine relative Kontraindikation für eine tief lamellierende Keratoplastik gegeben ist. Patienten und Methoden: In einer prospektiven Studie wurden bei 44 Keratokonus…