Keratokonus und Keratektasie – Neue Therapieoptionen
M Kohlhaas · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Keratokonus führt als, erworbene zumeist progressive bilaterale zentrale oder parazentrale Keratektasie durch seinen hohen irregulären Astigmatismus oder durch stromale Hornhautnarben zu einer deutlichen Visusreduktion. In mehr als 20% der Patienten ist eine Visusrehabilitation in einem fortgeschrittenen Stadium nur noch durch eine perforierende bzw. eine tiefe lamelläre Keratoplastik möglich. Die Quervernetzung der stromalen Kollagenfibrillen mittels Riboflavin und UV-A Bestrahlung (Hornhautvernetzung) scheint hierbei eine neue Therapieoption zur Vermeidung einer weiteren Progression mit konsek…