Biologische Mechanismen antidepressiver Wirksamkeit von körperlicher Aktivität
Norbert-Ullrich Neumann, Karel Frasch · psychoneuro · 2005 · Heft 10 · S. 513-518
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Untersuchungen an depressiven Patienten legen antidepressive Effekte aerober kontinuierlicher körperlicher Aktivität nahe (z.B. Jogging, Walken). Auf der anderen Seite ist bisher ungeklärt, über welche neurobiologischen Mechanismen eine solche Wirkung erzielt wird; humanmedizinische Untersuchungen zu dieser Fragestellung liegen nicht vor. Ergebnisse tierexperimenteller Studien weisen darauf hin, dass körperliche Aktivität u. a. mit einem signifikanten Anstieg zerebraler Monoamine und neurotropher Faktoren (Brain Derived Neurotrophic Factor BDNF) korreliert. Letzteres wiederum bewirkt verstärkte N…