Eine schwere Mischstaubpneumokoniose bei einem Emaillespritzer
R Merget, A Theile, KM Müller, A Weber, T Brüning · Pneumologie · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Emaille besteht aus Aluminiumoxiden und Quarz. Über Pneumokoniosen bei Emaille-Handspritzern wurde in den 1940er Jahren bereits kasuistisch berichtet, danach haben wir keine entsprechenden Publikationen mehr in der medizinischen Literatur gefunden. Kasuistik: Ein bei Diagnostik (2004) 69jähriger Patient arbeitete von 1958 bis 1997 als Emaille-Handspritzer. Seine Tätigkeit bestand im Auftragen von Emailleschlicker mit einer Druckluftpistole auf Bade- und Duschwannen. Bis 1975 wurde kein Atemschutz verwendet, danach wurden arbeitshygienische Maßnahmen sukzessive eingeführt. Schadstoffmessungen lagen ni…