Das „iatrogene“ Karpaltunnelsyndrom - Ein kasuistischer Beitrag
H. Assmus, F. Staub · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2006 · Heft 05 · S. 331-333
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine problematische oder fehlerhafte Indikation für einen Revisionseingriff kann zu wiederholten ebenso problematischen Folgeeingriffen und schwerwiegenden Folgen für den Patienten führen, sodass es gerechtfertigt erscheint, hier von einem „iatrogenen“ Karpaltunnelsyndrom (KTS) zu sprechen. Es wird ein beispielhafter Fall eines Patienten mit Karpaltunnelsyndrom geschildert, bei dem es zu insgesamt sechs Eingriffen (mikrochirurgische Neurolyse, Epineurotomie, Neuromresektionen, Tenosynovialektomie und schließlich einer Lappenplastik) gekommen ist. Hierbei haben Orthopäden, Neurologen, Neurochirurg…