Diagnostik der Polyneuropathien: eine tabellarische Übersicht
C D Reimers, P Ratzka · Aktuelle Rheumatologie · 2006 · Heft 06 · S. 312-321
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz aller diagnostischer Bemühungen werden 40 bis fast 50 % der Polyneuropathien, die nicht auf einen Diabetes mellitus oder einen übermäßigen Alkoholkonsum zurückgeführt werden, bisher nicht ätiologisch zugeordnet. Voraussetzung für eine rationale Diagnostik sind eine sorgsame Anamneseerhebung und klinische Untersuchung sowie eine neurophysiologische Klassifikation der Polyneuropathie mit anschließender gezielter weiterer paraklinischer Diagnostik. Sollte diese nicht zum Erfolg führten, kann eine Verlaufsuntersuchung zumindest bei prozesshaften Erkrankungen noch zum Ergebnis führen.