Screening auf Komplexe Dissoziative Störungen mit dem Fragebogen für dissoziative Symptome (FDS)
Frauke Rodewald, Ursula Gast, Hinderk M. Emrich · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2006 · Heft 06 · S. 249-258
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Komplexe Dissoziative Störungen treten mit einer Prävalenz von ca. 5 % in klinischen Populationen häufig auf, werden jedoch oft lange übersehen. Zur Unterstützung der klinischen Diagnostik hat sich der Einsatz von Screeninginstrumenten bewährt. Mit der Untersuchung sollte geprüft werden, wie gut der Fragebogen für dissoziative Symptome (FDS; deutsche Bearbeitung der Dissociative Experiences Scale, DES) bzw. die Kurzversion FDS-20 zwischen Patientinnen mit dissoziativen vs. nicht-dissoziativen Störungen bzw. nicht-klinischen Kontrollpersonen trennt. Außerdem sollten Cut-off-Werte ermittelt werden,…