CareLit Fachartikel

Ovarialkarzinom - ist die intraperitoneale Therapie wirklich neuer Standard?

A. du Bois, B. Schmalfeldt, W. Meier, J. Sehouli, J. Pfisterer, für die AGO Kommission Ovar, die AGO Studiengruppe Ovarialkarzinom (AGO-OVAR) und die NOGGO · Zentralblatt für Gynäkologie · 2006 · Heft 04 · S. 202-206

Dokument
804992
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zentralblatt für Gynäkologie
Autor:innen
A. du Bois, B. Schmalfeldt, W. Meier, J. Sehouli, J. Pfisterer, für die AGO Kommission Ovar, die AGO Studiengruppe Ovarialkarzinom (AGO-OVAR) und die NOGGO
Ausgabe
Heft 04 / 2006
Jahrgang 128
Seiten
202-206
Erschienen: 2006-01-01 00:00:00
ISSN
0044-4197

Zusammenfassung

Zusammenfassung Kürzlich wurde durch die Publikation der GOG-172-Studie die intraperitoneale (i. p.) Chemotherapie bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom als potenzieller neuer Standard dargestellt. Die AGO Kommission Ovar, die AGO-OVAR und die NOGGO widersprechen dieser Darstellung. So wurden in der GOG-172-Studie mehrere Variablen vermischt, und die i. p.-Therapie nicht mit dem aktuellen Standard Paclitaxel plus Carboplatin verglichen. Die Analyse erfolgte nicht in einer Intention-to-treat-(ITT)-Population, und signifikante Ergebnisse könnten durch geringste Verschiebungen ihre Signifikanz verlieren. Ferner lief…

Schlagworte

Ovarialkarzinom intravenöse Chemotherapie intraperitoneale Chemotherapie ovarian cancer intravenous chemotherapy intraperitoneal chemotherapy Zentralblatt für Gynäkologie