Experimentelle Untersuchungen zur Kryoextraktion bei verschiedener Gewebekonsistenz
KJ Franke, G Nilius, K Rühle · Pneumologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung und Fragestellung: Bei der konventionellen Kryotherapie von zentral obstruierenden Bronchialkarzinomen wird über einen Katheter mit dichtem Kontakt zum Tumor Kälte von -70 Grad appliziert. Die Kälte wird bis zu zwei Mal drei Minuten auf den Tumor übertragen. Im Laufe weniger Tage kommt es zur Nekrose und der Tumor kann mechanisch abgetragen werden. Mit einem neuen mechanisch stabilen Katheter für die Kälteapplikation kann der Tumor an die Sonde angefroren werden. Durch Zurückziehen des Katheters wird ein Gewebestück aus den Tumor extrahiert. -Bis heute ist unklar, ob und in welchem Maße die Größe des…