Das Fibromyalgiesyndrom aus der psychosomatischen Perspektive: Ein Überblick
Christoph Schilling, Kerstin Weidner · Aktuelle Rheumatologie · 2021 · Heft 03 · S. 281-290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDas Fibromyalgiesyndrom (FMS) wird im psychosomatischen Kontext als stressinduzierte Schmerzerkrankung durch eine Sensibilisierung der zentralnervösen schmerzverarbeitenden Systeme verstanden. Das FMS zeigt hohe Komorbiditäten mit psychischen bzw. psychosomatischen Störungen wie Depression, Angststörungen, somatoformen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Biografisch frühe Stresserfahrungen und Traumatisierungen wie körperlicher oder sexueller Missbrauch in der Kindheit bilden eine Vulnerabilität für die spätere Entwicklung eines FMS. Die Gruppe der FMS-Patient/innen ist hinsichtlich der pathop…