Minimal Residual Disease in Neovascular Age-Related Macular Degeneration
Jakob Siedlecki, Jose Pulido, Siegfried Priglinger · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2021 · Heft 06 · S. 700-702
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit der Zulassung langwirksamer Anti-VEGF-Substanzen könnte in Zukunft der Eindruck beim Patienten entstehen, eine neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration sei „geheilt“, da lange Intervalle zwischen den einzelnen Behandlungen Realität geworden sind. Die Einführung des onkologischen Konzeptes „Minimal residual Disease“ (MRD) könnte hier die Bedeutung quiescenter, unter Behandlung nicht exsudativer choroidaler Neovaskularisationen wieder mehr in den Fokus rücken, um auf die Wichtigkeit des langfristigen Krankheitsmonitorings hinzuweisen.