Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – Klinisches Bild, Diagnostik und Würzburger Konzept
Katrin Bekes · Informationen aus Orthodontie & Kieferorthopädie · 2022 · Heft 02 · S. 81-86
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) beschreibt einen qualitativen Defekt des Schmelzes an einem bis zu vier bleibenden ersten Molaren mit oder ohne Beteiligung der permanenten Inzisiven. Charakteristisch sind Opazitäten, ggf. fortschreitende posteruptive Schmelzeinbrüche und das Auftreten von Hypersensibilitäten. Mit den Kriterien der European Academy of Paediatric Dentistry (EAPD) ist es sehr gut möglich, eine MIH in der Praxis sicher zu diagnostizieren. Differentialdiagnostisch müssen genetische Strukturanomalien des Schmelzes, postnatale Entwicklungsstörungen oder exogen bedingte Dys…