Kombination von pränatalem Ultraschall und MRT in der Beurteilung von zerebralen und faszialen Mittelliniendefekten
M Hoopmann, F Körber, P Mallmann · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2008 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Einsatz eines fetalen MRT bei zerebralen Fehlbildungen etabliert sich zusehends als additive Methode zum Ultraschall. Anhand einer kleinen Fallserie von 5 Feten mit faszialen und/oder zerebralen Defekten wollten wir nachvollziehen, inwieweit das MRT bei der Beurteilung der Mittellinienstrukturen zusätzliche Informationen liefern kann. Im ersten Fall wurde eine 21-jährige arabische Erstgebärende mit V.a. Hydrocephalus in der 32. Schwangerschaftswoche (SSW) überwiesen. Es wurde sonografisch eine 8cm große, supratentorielle mittelständige Arachnoidalzyste, eine Micr- bis Anophtalmie und eine nur rudimentäre Anl…