Hat die Liquoruntersuchung bei Epilepsien eine Bedeutung?
P Baum, C Müller, H.J Kühn, A Wagner · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Nicht invasive diagnostische Methoden lösen immer mehr die invasive Diagnostik ab. Es wurde der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Liquoruntersuchung bei der Diagnose Epilepsie heute noch hat. Methode: Bei insgesamt 286 Patienten die im Jahre 2006 in der Neurologischen Universitätsklinik Leipzig mit der Diagnose G40- G40.9 behandelt wurden, erfolgte retrospektiv die Datenauswertung der Liquoruntersuchung. Ergebnisse: Bei 113 Patienten wurde eine Liquorpunktion durchgeführt. Dabei war der Befund bei 53 Patienten (47%) pathologisch. Davon wurden bei 5 Patienten (4%) mit Anfällen die Diagnosen…