Ein Offenes Foramen Ovale (PFO) ist nicht mit multiplen ischämischen Läsionen im MRT assoziiert
R Feurer, S Sadikovic, B Hemmer, H Poppert · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und Zielsetzung: Trotz zahlreicher früherer Untersuchungen wird die Rolle des persistierenden Foramen Ovale (PFO) als kardiogen-embolische Quelle und potentieller Risikofaktor für das Erleiden einer zerebralen Ischämie weiterhin kontrovers diskutiert. Unter der Annahme, dass multiple ischämische Läsionen in diffusionsgewichteten MRT-Aufnahmen mutmaßlich embolischer Genese sind, verglichen wir die Prävalenz betroffener Stromgebiete und Verteilungsmuster im MRT von Schlaganfall-Patienten mit und ohne Rechts-Links-Shunt (RLS). Ziel war die Klärung der Frage, ob eine paradoxe Embolie als vorherrschender…