Kontrastmittelanfärbeverhalten zerebraler Kavernome- ist aufgrund dessen eine Unterscheidung zur arterio-venösen Malformation möglich?
K Pinker, I Stavrou, E Knosp, S Trattnig · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Das Ziel dieser Studie war es festzustellen ob zerebrale Kavernome als Läsionen mit einem langsamen bis stagnierenden Blutfluss magnetresonanztomographisch kein Kontrastmittelanfärbeverhalten aufweisen und dadurch von Läsionen mit einem schnellen Blutfluss wie arterio-venösen Malformationen (AVM) unterschieden werden können. Zusätlich wurde die Assoziation mit einer zerebralen venösen Anomalie (venösen Angiomen) evaluiert. Methode: Es wurde retrospektiv die magnetresonaztomographische Bildgebung von 32 Patienten, die sich aufgrund einer zerebralen Gefäßmalformation eines neurochirurgischen Eingriffs unter…