Extramedulläre Hämatopoese bei Infektanämie – eine seltene Ursache paravertebraler Raumforderungen
M Beilicke, M Biesold, A Klamann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Die extramedulläre Hämatopoese (EH) ist eine kompensatorische Antwort des Organismus auf defizitäre Blutbildung im Knochenmark und wird als Folge hämatologischer und markinfiltrierender Erkrankungen beobachtet. Wir berichten über einen Patienten, bei dem eine paravertebrale EH vorlag, ohne dass eine myeloproliferative Erkrankung oder maligne Knochenmarkinfiltration nachgewiesen wurde. Fall: Ein 61jähriger Patient mit Leberzirrhose wurde mit rezidivierender abdomineller Symptomatik aufgenommen. Sonographisch wurde Ascites nachgewiesen. In der Thoraxübersicht fielen paravertebrale Raumforderungen auf. Die Bi…