Perakute Meningokokkensepsis im Kindesalter – Diagnostik und Therapie; Ergebnisse der Kinderklinik Rostock; 1994–2005
C Spang, B Zimmermann, U Lenschow, D Hobusch, D Haffner · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Waterhouse-Friederichsen Syndrom (WFS) ist definiert als perakute Meningokokkensepsis mit Versagen der NNR (funktionell od. hämorrhagisch). Klinisch stehen hohes Fieber, Erbrechen, Petechien, großflächige Sugillationen und Nekrosen der Haut, Zyanose, septischer Schock mit Multiorgandysfunktion sowie eine toxische Myokardiopathie im Vordergund. Die Letalität des WFS eträgt 50–70%. Methoden: Von 1994 bis 2005 haben wir an unserer Klinik 18 Patienten, Alter von 6 Monaten bis 25 Jahre, mit einem WFS behandelt. Wir teilten die Patienten nach dem Glasgow-Meningococcal-Sepsis-Prognostic-Score (GMPS) ein…