17-Beta Östrogen schütz das unreife Gehirn der Ratte vor Sauerstoff induziertem Zelltod
M Dzietko, M Sifringer, V Boos, K Genz, S Simmons, B Gerstner, C Bührer, H Ikonomidou, M Obladen, U Felderhoff-Mueser · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der physiologische Zelltod findet als ein normales Phänomen im sich entwickelnden Gehirn statt. Dabei werden überflüssige Zellen durch Apoptose aktiv eliminiert. Sauerstoff ist im Tiermodell in der Lage, diesen physiologischen Zelltod zu stören und induziert eine Neurodegeneration pathologischen Ausmaßes im Gehirn der infantilen Ratte. Gleichzeitig konnten klinische Studien Hyperoxie als einen Risikofaktor für die infantile Zerebralparese ausmachen. Die Toxizität von Sauerstoff ist dabei mit der Inaktivierung intrazellulärer Signalwege, die Überleben fördern, assoziiert. In diesem Tiermodell der neonatalen Hirns…