Frühe versus späte enterale Eisensupplementierung bei Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht
J Steinmacher, F Pohlandt, H Bode, M Kron, AR Franz · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Eisenmangel in der frühen Kindheit ist langfristig mit einer beeinträchtigten neurokognitiven Entwicklung assoziiert. Ziel: Zu prüfen, ob eine frühe enterale Eisensupplementierung die neurokognitive Entwicklung sehr kleiner Frühgeborener verbessert. Methodik: Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von 1 bei 2/90 (2%) im Vergleich zu 5/74 (7%) (p=0,36). 133 Kinder durchliefen die randomisierte Studie gemäß Protokoll. Eines dieser Kinder starb nach Entlassung. 115 Kinder (d.h. 87% der Überlebenden) wurden nachuntersucht. Das Ergebnis unterschied sich nicht von dem in der „Intention-to-treat“-Population…