Gut beschrieben, schwer erkannt: Progressive multizystische Enzephalopathie nach pränataler Ischämie-Hypoxie
L Garten, D Hüseman, G Stoltenburg-Didinger, U Felderhoff-Mueser, K Weizsäcker, I Scheer, M Obladen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei ätiologisch unklaren neonatalen progressiven Enzephalopathien kommt differentialdiagnostisch eine progressive multizystische Enzephalopathie (PME) nach pränataler transienter Hypoxie-Ischämie in Betracht. Sie ist durch ein typisches klinisches und morphologisches Muster gekennzeichnet. Eine unauffällige pränatale Anamnese schließt eine PME nicht aus, erschwert aber die Diagnosestellung. In dieser Situation werden nicht selten neurometabolische oder neuromuskuläre Erkrankungen vermutet und aufwändige und kostenintensive diagnostische Maßnahmen eingeleitet. Während die sonographisch fassbaren zysti…