Neuroprotektion durch Dextromethorphan bei neugeborenen Mäusen mit exzitotoxischem Gehirnschaden
M Auer, G Simbruner, G Sarkozy, M Urbanek, P Gressens, M Keller · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Frühgeburtlichkeit geht mit einem erhöhten Risiko für perinatale Hirnschäden wie die Periventrikuläre Leukomalazie (PVL) einher, wofür es zur Zeit noch keine effektive Therapie gibt. Pathogenetisch spielt bei der PVL die Exzitotoxizität via glutamaterger NMDA-Rezeptoren eine große Rolle. Kompetitive Antagonisten an NMDA-Rezeptoren, wie Dextromethorphan (DM), könnten neuroprotektiv wirken. Hypothese: Kann DM das Ausmaß exzitotoxischer Gehirnschädigung günstig beeinflussen? Welche Dosierung und Applikationszeit ist dabei am effektivsten? Wird die Apoptoserate durch DM verändert? Oder die weitere Gewic…