CareLit Fachartikel

Hyperforingehalt von Johanniskraut bestimmt das Ausmaß der CYP3A4-Induktion

U Gödtel-Armbrust, A Metzger, A Paulke, U Kroll, M Wurglics, O Kelber, L Wojnowski · Zeitschrift für Phytotherapie · 2006 · Heft 11

Dokument
807430
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Phytotherapie
Autor:innen
U Gödtel-Armbrust, A Metzger, A Paulke, U Kroll, M Wurglics, O Kelber, L Wojnowski
Ausgabe
Heft 11 / 2006
Seiten
–
Erschienen: 2006-11-23 00:00:00
ISSN
0722-348X

Zusammenfassung

Die breite Anwendung von Johanniskraut zur Therapie von leichten bis mittelschweren Depressionen wird im Wesentlichen auf sein günstiges Nebenwirkungsprofil im Vergleich mit synthetisch hergestellten Antidepressiva zurückgeführt. In den letzten Jahren wurden allerdings zunehmend klinisch relevante Interaktionen zwischen Johanniskraut und bestimmten Medikamenten, die durch CYP3A4 verstoffwechselt werden, beobachtet. Für diese Interaktionen wird daher primär die Induktion von CYP3A4 durch den Johanniskraut-Bestandteil Hyperforin verantwortlich gemacht. Unklar ist allerdings, inwieweit andere Bestandteile des Extra…

Schlagworte

Zeitschrift für Phytotherapie