Gastrointestinale Blutungen aus Angiodysplasien sind meistens mit einer Thrombozytenfunktionsstörung vergesellschaftet
B Neu, S Noe, M Bajbouj, G Moessmer, A Meining, C Prinz, M Anzinger, W Schmitt, H Seidl, W Schepp, RM Schmid · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unklar ist, ob bei Pat. mit Angiodysplasien (AD) Störungen der Blutgerinnung gehäuft auftreten. Das von-Willebrand-Syndrom wird ursächlich mit blutenden AD in Zusammenhang gebracht. Ein erworbener Defekt des von-Willebrand-Faktors (VWF) wird pathogenetisch u.a. auf eine Aortenstenose zurückgeführt. Pat. und Meth.: Bei 44 Pat. (26 w, med. Alter 70J.) mit gastrointestinaler Blutung und nachgewiesenen AD wurden systematisch hämostaseologische und klinische Parameter bestimmt. Der gesamte Gastrointestinaltrakt wurde bei allen Pat. mithilfe von ÖGD, Ileokoloskopie und Kapsel-Endoskopie untersucht. Außer den nachgewie…