Fokale MRT-Signalauslöschungen: ein möglicher Hinweis auf erhöhtes intrazerebrales Blutungsrisiko?
F. Fazekas, G. Roob, R. Kleinert, R. Schmidt · Klinische Neurophysiologie · 2000 · Heft S 1 · S. S29-S32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung MRT-Untersuchungen des Gehirns mit T2*-gewichteten Aufnahmesequenzen zeigen bei etwa der Hälfte von Patienten mit einem primären intrazerebralen Hämatom zusätzliche fokale Signalauslöschungen, welche sich histopathologisch als Reste vorangegangener Blutaustritte bestätigt haben. Grundlage für diese klinisch in der Regel stummen Mikroblutungen sind offensichtlich verschiedenste Vaskulopathien, wobei der hypertensiven Lipofibrohyalinose kleiner Gefäße die führende Rolle zukommen dürfte. Bei zerebraler Amyloidangiopathie werden alte Mikroblutungen ebenfalls gehäuft beobachtet, wobei sie dann vor all…