Klinik und Verlauf einer postpartalen Sinusvenenthrombose
J Marschke, A Opiela, S Ibishi, M Höpker, G Emons · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine 24-jährige I. Gravida I. Para stellte sich am fünften Tag nach einer vaginalen operativen Entbindung mit Vakuunextraktion unter PDA im auswärtigen Krankenhaus in unserer Notaufnahme vor. Sie hatte seit der Geburt persistierende Kopfschmerzen, Faszikulationen der Muskulatur sowie zunehmende Parese der linken Körperhälfte. Der gynäkologische Status war unuffällig, in der Anamnese keine Thrombose. Nach umgehender neurologischer Vorstellung erfolgte die Bildgebung. Im nach cCT durchgeführten MRT und Angio-MRT wurde die Diagnose einer Sinusvenenthrombose der rechten Hemisphäre gestellt. Die Patientin wurde umgeh…